Wundermittel zum AbnehmenGerade im Frühling, wenn wir alle mit unseren vollgefutterten Bäuchen aus dem Winterschlaf erwachen, stehen im Fernsehen und auf den Covern der Boulevard-Magazine Traumbodies mit einem Colgate-Lächeln und wollen uns erzählen, wie wir auch unsere Traumfigur – unseren Traumkörper erreichen können. Ja, geht’s noch? Die wollen uns weiß machen, dass wir in den 3 Monaten, die noch bleiben, bevor die Freibäder aufmachen plötzlich zum Supermodel werden? Natürlich nicht einfach so, sondern mit tollen Hilfsmitteln. Entweder modern-klassischen Diät-Konzepten wie der Kohlsuppen- oder der Ananas-Diät oder mit anderen Wundermitteln wie Sportgeräten und Pülverchen.

Doch was ist da denn wirklich dran?

Gibt es Mittel und Wege, um schneller und einfacher abzunehmen?

Die Antwort darauf lautet: Ja – aber. Denn es gibt Mittel, aber es gibt keine Wundermittel. Es gibt kein Mittel, dass die Pfunde von alleine schmelzen lässt. Zuletzt ist immernoch der Konsument selber gefordert und muss auch seinen Beitrag dazu leisten. Denn das tolle Cardiogerät bewegt sich auch nicht von selber und die Diät-Shakes bringen auch nichts, wenn ich anschließend noch 2 Hamburger reinhaue.

Diät-Pillen helfen, wenn man sie lässt

Gerne auch mit dabei, bei der dreisten Werberei, sind auch Anbieter für Diät-Pillen. Und damit die auch reichlich gekauft werden, muss dem Konsumenten natürlich das Blaue vom Himmel versprochen werden. 20 Kilo in 2 Monaten ohne Sport und Hunger sind da gerne zu hören. Das ist natürlich Fantasie, die leider häufig dazu führt, dass die Vorstellungen und Erwartungen der Konsumenten viel zu hoch hängen. Die anschließende Ernüchterung sorgt dann wieder für eine regelrechte Talfahrt, die anschließend eventuell für noch schlimmere Ergebnisse sorgt. Aber trotzdem muss man sagen: Ja, es gibt Abnehmpillen, die beim Abnehmen helfen. Aber: Sie machen es nicht alleine. Denn der Abnehmwillige muss natürlich, egal welche Wundermittel er einwirft, selber kräftig mitarbeiten.

Denn alles das, kann immer nur eine Unterstützung sein. Die Stütze aber, die ist der Konsument selbst.

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